Moschee

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Elemente aus dem maurisch-islamische Baustil sind
vereint mit der Phantasie eines Märchens aus 1001 Nacht; extravagant
und prunkvoll verzaubert die Moschee auch heute noch den Besucher mit ihrer
fremdländischen Idylle. - Das Zentrum der Moschee bildet die runde Kuppel,
an die quadratische Seitenräume angrenzen. - Orientalisch auch das Interieur:
Der Boden besteht aus Marmor-Mosaiken.
Stuckarbeiten zieren die Decke. Acht Pilaster tragen das Gesims. Malereien
und Vergoldungen verschönen die Wände. Der Gesamteindruck einer
"echten" Moschee wird noch ergänzt durch Priesterräume
im Inneren. Dennoch: Für islamische Gottesdienste wird die Schwetzinger
Moschee nur sehr selten genutzt.
Zwei Minarette, die man leider nicht besteigen kann, schmücken die Seiten
der Moschee. Vor dem nördlichen Portal liegt ein kleiner Weiher; an die
südliche Seite grenzt ein Bet- und Wandelgang aus feinen Holzgitterarbeiten.
Der Wandelgang mit seinen Licht- und Schattenspielen lässt den gestressten
Besucher erfahren, was Lustwandeln heißt. An seinen Außenmauern
- ebenso wie an der Decke der Kuppel - stehen Sprüche aus dem Koran.
Der Garten südlich des Moscheehofes bezaubert besonders im Frühjahr,
wenn die rosafarbenen Kirschblüten das neue Jahr begrüßen.

